
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de
In Deutschland erkranken jährlich rund 47.000 Menschen an Krebs der Lunge und der Bronchien, kurz: an Lungenkrebs, fachsprachlich auch Lungenkarzinom oder Bronchialkarzinom genannt. Die folgenden Texte bieten einen Überblick über Entstehung, Untersuchung und Behandlung dieser Erkrankung. Dazu gehören die sogenannten kleinzelligen Lungentumoren sowie die verschiedenen nicht-kleinzelligen Karzinome, etwa Plattenepithelkarzinome der Lunge, Adenokarzinome oder großzellige Lungentumoren. Die vorliegenden Texte richten sich sowohl an Interessierte, die sich über Möglichkeiten der Vorbeugung informieren wollen, als auch an Patienten, die bereits an Lungenkrebs erkrankt sind. Links verweisen auf weiterführende Informationen, auch für Fachkreise.
Informationen aus dem Internet ersetzen nicht das Gespräch mit behandelnden Ärzten. Sie können jedoch helfen, sich auf ein solches Gespräch gezielt vorzubereiten.
Achtung: In der Lunge können weitere Krebserkrankungen auftreten. Häufig werden Metastasen anderer Tumoren in der Lunge umgangssprachlich ebenfalls als Lungenkrebs bezeichnet. Sie sind jedoch Absiedlungen eines ursprünglich in einem anderen Organ zuerst aufgetretenen Tumors - also zum Beispiel eines Brustkrebses. Ihr Gewebe unterscheidet sich von dem der eigentlichen Lungenkrebsformen. Daher sieht auch die Behandlung meist anders aus als bei Lungenkarzinomen. Informationen zu Metastasen in der Lunge finden sich in den Texten zu den einzelnen Tumorarten.
In der Lunge können außerdem Lymphome auftreten. Diese Krebsform geht von Zellen des Immunsystems aus, nicht vom Lungengewebe. Auch hier ist eine andere Behandlung notwendig, mehr dazu in den Texten zu "Malignen Lymphomen".
Als Informationsquellen wurden, soweit es sich nicht um Lehrbuchwissen handelt, zum Beispiel Behandlungsleitlinien deutscher und internationaler Fachgesellschaften verwendet.
Dazu gehört vor allem die Leitlinie zur "Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms", die Anfang 2010 von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und der Deutschen Krebsgesellschaft sowie weiteren Fachgesellschaften herausgegeben wurde. Im Internet ist sie auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften unter www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/020-007.html abrufbar, der Text richtet sich allerdings vorwiegend an Fachleute. Eine Patientenversion dieser Leitlinie ist im Frühjahr 2011 noch nicht verfügbar.
Links innerhalb der folgenden Lungenkrebs-Artikel führen zu erläuternden Informationen des Krebsinformationsdienstes auf www.krebsinformationsdienst.de, die einzelne Themen weiter vertiefen. Ebenfalls verlinkt sind die Seiten anderer Anbieter, die als Quelle genutzt wurden oder die weiterführende Informationen für Interessierte, Patienten sowie Fachkreise vermitteln. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte anderer Anbieter übernimmt der Krebsinformationsdienst keine Haftung.
Eine Übersicht zu Quellen und weiterführenden Informationen findet sich außerdem im Kapitel "Mehr Wissen zum Thema Lungenkrebs" im Kasten "Fachliteratur".