Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst


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Gebärmutterhalskrebs: Diagnose, Therapie, Nachsorge

Die Erkenntnisse über Krebserkrankungen wachsen ständig, oft in kleinen, für den Nichtwissenschaftler kaum nachvollziehbaren Schritten. Dennoch ergeben sich aus diesem Wissenszuwachs immer wieder Fortschritte für Patientinnen. In den folgenden Texten sind die wesentlichen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs des Gebärmutterhalses dargestellt, wie sie dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens im Juni 2006 entsprechen. Die folgenden Informationen sollen Fakten zu diesem Krankheitsbild vermitteln, das fachsprachlich auch als Zervixkarzinom bezeichnet wird. Sie ersetzen keinesfalls das klärende Gespräch mit dem behandelnden Arzt, können es aber erleichtern, die wichtigen und entscheidenden Fragen an den Arzt zu formulieren.

Achtung: In diesem Text nicht behandelt sind Erkrankungen des Gebärmutterkörpers, etwa das Endometriumkarzinom oder Sarkome des Uterus. Diese Tumorformen unterscheiden sich sowohl in ihrer Entstehung wie auch in der Behandlung von Krebs des Gebärmutterhalses.

Quellen

Als Informationsquellen zur Früherkennung, zur Diagnose, Therapie und Nachsorge des Zervixkarzinoms wurden, soweit es sich nicht um Lehrbuchwissen handelt, zum Beispiel Behandlungsleitlinien deutscher Fachgesellschaften verwendet.
Dazu gehört die interdisziplinäre S2-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms. Die derzeit gültige Fassung wurde im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe erarbeitet und zuletzt 2006 publiziert. Der Text richtet sich an Fachleute, kann jedoch im Internet  eingesehen werden, unter www.krebsgesellschaft.de, Stichwort "Leitlinien" am Fuß der Seite, weiter zu "Evidenzbasierte Leitlinien". Weitere Informationen der Fachgesellschaften und ihrer Arbeitsgruppen wurden ebenfalls berücksichtigt (www.dggg.de, www.ago-online.de).

Patientinnen und ihre Angehörigen sollten bei der Nutzung von Fachinformation beachten: Behandlungsleitlinien geben nur den Rahmen für eine Gebärmutterhalskrebs-Therapie vor. Wo persönliche Umstände oder besondere Krankheitssituationen Änderungen in der Vorgehensweise erfordern, werden die behandelnden Ärzte individuelle Anpassungen nach Möglichkeit in Betracht ziehen. Vor allem die Behandlung in Studien kann in einzelnen Punkten von der im Folgenden geschilderten Vorgehensweise abweichen.

Links

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Seite drucken   ganzes Thema drucken    Zuletzt aktualisiert: 16.06.2006