Krebs im Alter: Individuelle Behandlung und Betreuung
Welche Besonderheiten gelten für Senioren?
Die meisten Krebspatienten sind bereits im Rentenalter, wenn sie von ihrer Erkrankung erfahren: Frauen sind im Schnitt bei der Diagnosestellung 68 Jahre alt, Männer sind 69. Auch wenn es heute Menschen gibt, die in diesem Lebensabschnitt noch sehr fit sind: Viele Krebspatienten leiden in fortgeschrittenem Alter unter gesundheitlichen Problemen: Sie haben Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Probleme, sie sind zuckerkrank oder ihre Nieren arbeiten nicht mehr einwandfrei. Wie wirkt sich das Alter auf die Krebstherapie aus? Welche Rolle spielen Vorerkrankungen? Können auch Hochbetagte mit 80 oder 90 Jahren noch behandelt werden?
Diese Fragen stellen ältere Krebspatienten, ihre Angehörigen und auch ihre Ärzte häufig vor große Herausforderungen. Der folgende Text des Krebsinformationsdienstes zeigt auf, welche Themen bei der Behandlungswahl und der Pflege wichtig sein können. Ergänzt sind Linktipps und Quellen für Interessierte und Fachkreise.
Letzte Aktualisierung: 31.03.2010
Inhaltsübersicht
Überblick: Alter allein nicht entscheidend
Krebs kann in jedem Alter behandelt werden. Wichtig ist der allgemeine Gesundheitszustand: Hat ein Patient noch andere Erkrankungen? Dann ist vielleicht nicht jede Therapieform durchführbar. Immer möglich: eine lindernde Behandlung gegen Beschwerden, zum Beispiel Schmerzen.
Muss das wirklich sein, in diesem Alter noch eine große Operation, eine belastende Chemotherapie? Vor dieser Frage stehen nicht nur ältere Krebspatienten selbst. Sehr häufig sind es auch die Angehörigen, die die Betreuung eines betagten Patienten übernommen haben, und auf die mit der Diagnose Krebs noch mehr Verantwortung zukommt.
Grundsätzlich ist das Alter allein bei der Krebstherapie nicht ausschlaggebend. Keinem Menschen wird eine Behandlung verweigert, weil es sich "nicht mehr lohnt" oder die Lebenserwartung zu gering ist. Auch die Versicherungen geben in Deutschland keine Altersgrenzen für die Krebsbehandlung vor. Wie die Behandlung aussieht, hängt eher von anderen Faktoren ab.
Dazu gehört zum Beispiel der voraussichtliche Krankheitsverlauf: Tumoren wachsen bei älteren Menschen keineswegs immer langsamer. Belastende Symptome können sich auch bei ihnen sehr schnell entwickeln und eine Therapie notwendig machen.
Ob bei betagten Krebspatienten eine Heilung angestrebt wird oder eher eine Linderung und ein Krankheitsaufschub, hängt auch vom allgemeinen Gesundheitszustand ab. Bei älteren Menschen ist zum Beispiel wichtig zu wissen, ob sie noch andere Krankheiten haben: Diese erschweren häufig eine Krebstherapie oder schränken die Möglichkeiten stark ein. Auch müssen zum Beispiel Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Arzneimitteln berücksichtigt werden, die ein Krebspatient mit Vorerkrankungen benötigt.
Auch leichtere altersbedingte Veränderungen im Stoffwechsel spielen eine Rolle, selbst wenn sie für sich genommen noch keine Krankheit darstellen. Sehr häufig sind beispielsweise Einschränkungen der Nierenfunktion und Veränderungen im Wasserhaushalt: Sie führen dazu, dass Medikamente langsamer ausgeschieden werden.
Viele ältere Menschen benötigen zudem mehr Zeit als jüngere Patienten, um sich zu erholen: Ihr Immunsystem ist nicht mehr so leistungsfähig, die Wundheilung verläuft nicht selten verlangsamt. Auch ihre allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit, etwa ihre Muskelkraft, ist eingeschränkt: Längere Bettruhe kann unter diesen Voraussetzungen mehr schaden als nützen.
Trotzdem muss kein Krebspatient ohne Behandlung bleiben: Selbst bei gesundheitlich sehr eingeschränkten oder hochbetagten Betroffenen ist in der Regel eine lindernde Therapie möglich, zum Beispiel eine Schmerztherapie.
Allgemeiner Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, Krankheitsstadium
Konkrete Empfehlungen sind kaum möglich, dafür ist die Situation Betroffener zu unterschiedlich: Es gibt 90jährige, die sowohl körperlich wie auch geistig sehr fit sind, und es gibt Menschen, die gerade einmal im Rentenalter sind, aber aufgrund von Vorerkrankungen eine belastende Krebstherapie kaum verkraften könnten.
Empfehlungen zur Behandlung bleiben den behandelnden Ärzten vorbehalten: Da die meisten wichtigen Untersuchungen unabhängig vom Alter oder vom Gesundheitszustand durchführbar sind, liegen auch für ältere Patienten in der Regel umfangreiche Befunde vor, anhand derer sich nicht nur das Stadium der Krebserkrankung, sondern auch der allgemeine Gesundheitszustand gut beurteilen lassen.
Von den Ärzten kommt auch die Abschätzung, wie die Erkrankung ohne Behandlung verlaufen würde und ob Patientin oder Patient durch ihre Erkrankung und deren Folgen in ihrer Lebensqualität drastisch eingeschränkt werden könnte. Daraus lässt sich ableiten, welche Behandlungsverfahren Betroffenen eventuell mehr schaden als nützen würden.
Wichtig ist auch die Frage nach dem voraussichtlichen Unterstützungsbedarf, wenn absehbar ist, dass die Erkrankung den bisher gewohnten Alltag mehr oder weniger stark verändern wird.
Krebs im Alter: Weitere Informationen und Hintergründe
In den folgenden Abschnitten hat der Krebsinformationsdienst Hintergründe zu weitere Aspekten des Themas zusammengestellt.
Links führen zu vertiefenden Information und zu bei der Erarbeitung genutzten Quellen.
Entscheiden: Mitreden oder Verantwortung abgeben?
Krebspatienten haben in jedem Alter das Recht, selbst über ihre Behandlung zu entscheiden. Auch wenn sich zum Beispiel Angehörige große Sorgen machen: Wichtig ist, was die Betroffenen selbst möchten.
Kein Patient ist jedoch verpflichtet, selbst entscheiden zu müssen: Hat ein Krebspatient Vertrauen in seine Ärzte? Dann kann er diese bitten, die Verantwortung ganz oder zumindest in Teilen zu übernehmen.
Angehörige: Verantwortung teilen
Viele ältere Menschen sind es gewohnt, ihre Angehörigen oder andere ihnen nahestehende Personen bei wichtigen Entscheidungen mit einzubeziehen.
Können und wollen Angehörige diese Verantwortung aber überhaupt tragen? Diese Frage ist auf jeden Fall erlaubt. Angehörige sehen sich nicht selten im Konflikt zwischen dem Wunsch, sich um erkrankte Eltern oder andere nahestehende ältere Menschen zu kümmern, und der Angst vor der Verpflichtung, für einen anderen wesentliche Entscheidungen treffen zu müssen. Dies gilt oft auch dann, wenn bereits viel Betreuung und Unterstützung geleistet wird: Die Diagnose Krebs verändert die Situation und führt zu neuen Herausforderungen.
Familienmitglieder können Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sie nicht wissen, ob und wie sie mit der Verantwortung für den Krebspatienten umgehen sollen: Erste Ansprechpartner sind die Ärzte. Diese können auch darüber informieren, ob es in der Klinik weitere Beratungsmöglichkeiten gibt. Infrage kommen die Mitarbeiter des Kliniksozialdienstes. An vielen Krankenhäusern gibt es auch das Angebot psychologischer Beratung. Die regionalen Krebsberatungsstellen sind auch für Angehörige zugänglich, eine Liste bietet der Krebsinformationsdienst in der Rubrik "Wegweiser: Adressen".
- Wichtig für Patienten wie Angehörige: Jede Entscheidung wird leichter, wenn man über mehr Informationen verfügt. Wissen kann die Angst nehmen, etwas falsch zu machen oder etwas Wichtiges zu verpassen.
Behandlungswahl: Was muss man wissen?
Krebserkrankungen werden im Alter häufiger, so die Daten der bevölkerungsbezogenen Krebsregister. Gerade ältere Menschen gehen jedoch im Vergleich zu Menschen in mittlerem Alter immer seltener zu Früherkennungsuntersuchungen, oder sie nehmen erste Symptome einer Krebserkrankung als altersbedingt hin. Dies trägt dazu bei, dass ihre Erkrankung bei der Diagnosestellung oft nicht mehr im Frühstadium ist.
Wie schnell ein Tumor wächst und wie die Erkrankung verlaufen wird, lässt sich bisher jedoch bei keiner Krebsart anhand des Alters allein sicher voraussagen: Zwar laufen viele Stoffwechselvorgänge bei älteren Menschen langsamer oder anders ab als bei jüngeren. Es ist jedoch keineswegs so, dass Krebs im Alter grundsätzlich "harmloser" wäre oder langsamer wachsen würde als bei Kindern und jungen Erwachsenen.
Fragen an den Arzt
Folgende Fragen sollten Patienten und gegebenenfalls die Angehörigen den Ärzten stellen, um mehr über Möglichkeiten der Behandlung und Einschränkungen durch das Alter zu erfahren:
- Allgemeinzustand:
Wie rüstig ist der Patient? Welche Behandlung würde er vermutlich gut verkraften? Welche nicht? Kann der Betroffene zum Beispiel eine Narkose erhalten, falls eine Operation infrage kommt? Welche Vorerkrankungen liegen vor, die einer Krebsbehandlung im Weg stehen könnten? Wie ist der Ernährungszustand? Wie lange würde er voraussichtlich benötigen, um sich zu erholen? Welchen Einfluss hätte längere Bettlägerigkeit auf den Allgemeinzustand? - Krankheitsstadium:
Ist der Tumor noch im Frühstadium erkannt worden? Ist eine Operation möglich? Ist eine Bestrahlung eine Alternative? Welche Medikamente sind sinnvoll? Bringt die Behandlung dem Patienten einen messbaren Zugewinn an Lebenszeit? Oder wäre auch mit einer umfangreichen Behandlung keine Heilung oder kein längerer Krankheitsaufschub zu erzielen? - Krankheitsverlauf ohne Behandlung:
Angehörige äußern oft die Sorge, alten Patienten würde zu viel zugemutet. Gegen die Belastungen jeder Behandlung muss jedoch abgewogen werden, wie die Erkrankung unbehandelt verlaufen würde. Auf einen altersbedingt langsamen Krankheitsverlauf sollte niemand ohne Rücksprache mit den Ärzten setzen und deshalb auf jegliche Behandlung verzichten.
Lindernde und unterstützende Therapie
Selbst wenn sich die Erkrankung durch eine Behandlung nicht aufhalten lässt: Linderung ist immer möglich. Ärzte unterscheiden zwischen einer "kurativen" Behandlung - sie zielt auf Heilung, und einer "palliativen" Behandlung - sie zielt auf Linderung von Beschwerden und Erhaltung einer möglichst guten Lebensqualität.
Erholung, Pflege, Ernährung: Unterstützung organisieren
Zwar leben viele ältere Menschen in Deutschland noch in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus und benötigen keine oder nur wenig Unterstützung. Eine schwere Erkrankung kann dies jedoch nachhaltig verändern: Aufgrund altersbedingter Veränderungen bauen Patienten zum Beispiel bei längerer Bettruhe schnell Muskelmasse ab, sie erholen sich insgesamt langsamer. Betroffene, die bisher noch geistig beweglich waren, erleiden durch eine schwere Erkrankung und deren Behandlung mitunter deutliche Einschränkungen der Denk- und Merkfähigkeit.
Mit den Ärzten sollte daher auch möglichst früh die Versorgung in der Zeit der Erholung besprochen werden. Auch die Frage, ob möglicherweise über die Krankenpflege hinaus eine Pflegebedürftigkeit im gesetzlichen Sinn entstehen kann, sollte besprochen werden.
- Wie lange dauert voraussichtlich der Krankenhausaufenthalt?
- Wie wirkt sich die vorgesehene Behandlung auf die Lebensqualität aus? Mit welchen körperlichen Einschränkungen ist kurzfristig, mit welchen auf Dauer zu rechnen?
- Wie lange benötigt der Patient intensive Pflege und wie muss diese Pflege aussehen? Welche Möglichkeiten der Rehabilitation kommen in Frage, welche nicht? Ist die Rehabilitation ambulant oder stationär möglich?
- Ist absehbar, dass auf längere Zeit Pflegebedarf entstehen wird? Sollten entsprechende Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragt werden und wer ist dafür Ansprechpartner?
- Bei Senioren, die in einem Altersheim, einer Einrichtung des betreuten Wohnens oder einem Pflegeheim leben: Kann die Einrichtung die notwendige Pflege in der Erholungszeit leisten? Oder muss für eine gewissen Zeit eine andere Lösung gefunden werden? Muss die derzeitige Pflegestufe angepasst werden?
Als Ansprechpartner stehen für Patienten und ihre Angehörige im Krankenhaus außer den Ärzten die Kliniksozialdienste zur Verfügung. Sie helfen bei der Organisation der notwendigen Versorgung. An größeren Zentren gibt es zudem oft Einrichtungen der sogenannten Übergangs- oder Brückenpflege. Weitere Ansprechpartner hat der Krebsinformationsdienst in den Rubriken "Leben mit Krebs" beim Stichwort "Pflege" und im Informationsblatt "Sozialrechtliche Ansprechpartner" (PDF) zusammengestellt.
Ernährung
Bei älteren Patienten sollte vor und während einer Krebstherapie auch besonders intensiv auf den Ernährungszustand geachtet werden. Darauf weisen Fachleute zum Beispiel der Europäischen Gesellschaft für Klinische Ernährung und Stoffwechsel (ESPEN) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) hin.
Das Körpergewicht und die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen werden bei Älteren nicht nur durch die Tumorerkrankung selbst beeinflusst. Schlechte Zähne oder nicht optimal passender Zahnersatz, Kau-, Schluck- und Verdauungsprobleme oder Krankheiten haben oft schon vor der Krebsdiagnose zu einer Mangelernährung geführt. Nicht nur die Aufnahme wichtiger Energielieferanten oder essentieller Stoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann, spielt eine Rolle. Auch die Verstoffwechselung kann beeinträchtigt sein.
Als Folge einer Unterversorgung werden ältere Menschen beispielsweise anfälliger gegenüber Infektionen und leiden insgesamt unter steigender Gebrechlichkeit. Beide Faktoren können eine Krebsbehandlung erschweren oder sogar unmöglich machen. Und: sie verlängern häufig die Zeit, die ältere Krebspatienten im Krankenhaus bleiben müssen.
Wie man den Ernährungszustand medizinisch beurteilt, welche Möglichkeiten der Unterstützung es für Krebspatienten gibt und welche Mittel nicht geeignet sind, hat der Krebsinformationsdienst auf seinen Internetseiten "Ernährung für Patienten mit Krebs" zusammengestellt.
Zum Weiterlesen: Links, Adressen, genutzte Quellen
Eine Liste kostenloser Broschüren zum Thema Krebs hat der Krebsinformationsdienst in der Rubrik "Wegweiser" zusammengestellt.
Ebenfalls dort finden sich die Adressen regionaler Krebsberatungsstellen.
Kurz gefasste Informationsblätter zu Fragen der Arztsuche, der Behandlungswahl und vielen weiteren Themen bietet der Krebsinformationsdienst im PDF-Format, zum Laden und Ausdrucken.
Wie Angehörige mit einer Krebserkrankung in der Familie umgehen und die eigene Belastung verkraften können, darüber informiert der Text "Angehörige: Helfen und helfen lassen".
Informationen für Fachleute (2/2013)
Experten haben in den letzten Jahren viel über die Krebsbehandlung bei Senioren diskutiert. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Buchveröffentlichungen, Fachartikeln, Empfehlungen und Leitlinien, an denen sich Ärzte bei der Krebsbehandlung älterer Menschen orientieren können.
Ein Beispiel sind die Dokumente des Arbeitskreises Geriatrische Onkologie in der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO). Der Arbeitskreis bietet Hintergrundinformationen für Fachleute, mehr unter www.dgho.de/gesellschaft/verein/
arbeitskreise/geriatrische-onkologie.
Viele Dokumente, mit denen das "Assessment" geriatrischer Patienten, also die Erfassung und Einschätzung wichtiger Parameter für eine Behandlungsentscheidung, erleichtert werden, stehen für Fachleute zum Laden unter www.dgho.de/informationen/dokumente-der-
arbeitskreise/geriatrische-onkologie zur Verfügung. Mit ethischen Fragen setzt sich ein weiterer Arbeitskreis der DGHO auseinander, mehr unter www.dgho.de/gesellschaft/verein/
arbeitskreise/arbeitskreis-medizin-und-ethik.
Einen Zugang zu den derzeit gültigen Fachleitlinien für die Krebstherapie bietet die Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften unter www.awmf.org, Stichwort Leitlinien. Viele dieser Texte enthalten besondere Hinweise für die Behandlung und Nachsorge bei älteren Patienten.
Ein Beispiel ist die Hausärztliche S2-Leitlinie "Multimedikation. Empfehlungen zum Umgang mit Multimedikation bei Erwachsenen und geriatrischen Patienten" (2013): Herausgegeben wurde der Text von der Leitliniengruppe Hessen, in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin, der PMV forschungsgruppe, Universität zu Köln sowie des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Die Leitlinie ist im Internet abrufbar unter www.arztbibliothek.de/bibliothek/leitlinie/multimedikation-hausaerztliche-leitlinie.
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an