Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst

Gut informiert zum Thema Krebs

Ob gesund oder an Krebs erkrankt, der Bedarf an zuverlässigen Informationen zum Thema Krebs ist sehr groß: Wer Krebsrisiken kennt, kann womöglich gezielter vorbeugen; wer über die eigene Krebserkrankung gut aufgeklärt ist, kann Behandlungsabläufe mitbestimmen. Der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums will Informationen über Krebs öffentlich zugänglich machen. Eine wichtige Aufgabe sieht KID auch in der Vermittlung von Adressen und Anlaufstellen für Hilfesuchende. KID informiert zu allen krebsbezogenen Themen in verständlicher Sprache per Telefon, E-Mail und im Internet.

Aktuelles Thema: Bisphosphonate in der Krebstherapie

Auf Zähne, Zahnfleisch und Kiefer achten

Viele Krebspatienten erhalten im Rahmen ihrer Therapie sogenannte Bisphosphonate. Diese Medikamente greifen in den Knochenstoffwechsel ein und werden vor allem zur Behandlung von Knochenmetastasen eingesetzt. Sie können außerdem helfen, Knochenschäden, eine sogenannte Osteoporose, zu mindern. Dieses Krankheitsbild kann bei Krebspatienten aufgrund einer Antihormontherapie auftreten. Ob Bisphosphonate vielleicht sogar dazu beitragen, die Bildung von Knochenmetastasen zu verhüten, wird derzeit erforscht. Doch Bisphosphonate können auch Nebenwirkungen haben. Dazu gehören unter anderem Veränderungen des Kiefers, die den Halt von Zähnen bedrohen und im schlimmsten Fall zu einer Nekrose des Kieferknochens führen können. Als Nekrose wird das Absterben von Gewebe bezeichnet. Worauf Krebspatienten achten müssen, die mit Bisphosphonaten behandelt werden, zeigt der Krebsinformationsdienst anhand einer aktuellen Anfrage auf.

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"Bisphosphonate in der Krebstherapie:
Auf Zähne, Zahnfleisch und Kiefer achten
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Weitere Informationsangebote des Deutschen Krebsforschungszentrums
Mammographie-Screening, Vorbeugung
Unter: 06221 - 42 4142 bietet das Deutsche Krebsforschungszentrum zu diesen Themen einen Telefonservice an. Die Hotline ist täglich von 08.00 bis 20.00 zu erreichen.

Das Rauchertelefon
Unter: 06221 - 42 42 00 finden Menschen, die mit dem Rauchen aufhören möchten, Unterstützung und Beratung, Montag bis Freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr, im Internet unter www.tabakkontrolle.de.





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