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Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.

Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte zum Beispiel zum Nachdruck, zur Kopie oder zur Speicherung und Weitergabe in elektronischer Form bedarf der schriftlichen Genehmigung des Krebsinformationsdienstes KID, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg.

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Bewegung bei Krebs, Foto: Daniel Grill/Getty Images © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Sport und Bewegung: Unterstützung für Krebspatienten

Bewegung gilt heute als wichtiger Faktor in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Problemen, sie schützt vor Knochen- und Muskelabbau, Diabetes und vielen weiteren Erkrankungen. Regelmäßige körperliche Aktivität beugt auch einigen Krebsarten vor. Menschen, die sich viel bewegen, erkranken statistisch gesehen seltener als die Durchschnittsbevölkerung an Dickdarmkrebs oder Brustkrebs. Bei weiteren Tumorarten besteht ebenfalls ein Zusammenhang, wenn auch weniger ausgeprägt, mehr dazu im Text "Sport und Bewegung in der Krebsvorbeugung".

Doch was gilt, wenn jemand bereits erkrankt ist? Sind günstige Auswirkungen von Sport auch für Krebspatienten belegt? Im folgenden Text zeigt der Krebsinformationsdienst auf, was heute über Training nach einer Tumorerkrankung bekannt ist und nennt Ansprechpartner.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2012

Links führen zu vertiefender Information für Betroffene und Interessierte. Eine Auswahl der genutzten Quellen sowie Hinweise auf Informationen für Fachkreise finden sich am Ende des Textes.

Was ist besser bei Krebs: Schonung oder Bewegung?

Ist nach einer Tumorerkrankung Schonung oder Bewegung besser? Die Antwort von Experten fällt heute zu dieser Frage eindeutig aus: Eine pauschale Empfehlung kann es nicht geben, dazu sind die Krankengeschichten und der individuelle Gesundheitszustand von Patienten zu unterschiedlich. Doch immer mehr Daten belegen: Bewegung und Sport spielen für die meisten Erkrankten eine wichtige Rolle. Mögliche Krankheits- und Behandlungsfolgen können durch gezielte Übungen und Krankengymnastik vermindert oder ganz vermieden werden. So lassen sich zum Beispiel Einschränkungen der Beweglichkeit verhindern.

Angepasstes Bewegungstraining verbessert außerdem Erschöpfungszustände, das sogenannte Fatigue-Syndrom. Darunter leiden viele Patienten noch lange nach der Therapie. Wer sich stark erschöpft fühlt, dem fällt der Einstieg in ein regelmäßiges Training allerdings oft besonders schwer. Gemeinsam mit ihrem Arzt können Betroffene am besten herausfinden, welches Pensum an körperlicher Aktivität für sie machbar ist.

Schließlich gibt es viele Untersuchungen, die den positiven Einfluss von Bewegung auf die psychische Situation von Krebspatienten belegen. Depressionen und Ängsten wird bei vielen Betroffenen vorgebeugt, sie lassen sich durch Training sogar oft bessern. Bewegung und Sport können sich insgesamt positiv auf die Lebensqualität von Patienten auswirken. Da Betroffene durch körperliche Aktivität oft fitter und belastbarer werden,  gewinnen sie ein Stück Alltagsleben und Zutrauen in die Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers zurück. Insgesamt gibt es nur wenige Situationen, in denen Bewegung tatsächlich schaden kann.

Schutz vor Rückfällen noch nicht sicher belegt

Ob regelmäßiges Training auch das Risiko von Krebspatienten beeinflusst, einen Rückfall zu erleiden oder Metastasen zu entwickeln, ist dagegen bisher nicht ausreichend dokumentiert.
Es gibt erste Studienergebnisse, die sich allerdings noch nicht auf alle Krebspatientinnen und Patienten übertragen lassen: Bleiben ältere Brustkrebspatientinnen nach ihrer Erkrankung stark übergewichtig und bewegen sie sich wenig, so scheint auch ihr Rückfallrisiko erhöht zu sein. Studien zeigen auch, dass eher inaktive Patienten mit Darmkrebs früher sterben als Patienten, die sich viel bewegen. Auch bei Prostatakrebs könnte sich vielleicht die Prognose verbessern, wenn sich Patienten regelmäßig bewegen. Noch sind hier aber viele Fragen offen.

Stellenwert von Bewegung und Sport bei einzelnen Tumorarten

Wer sich als Krebspatient gerne etwas mehr bewegen oder sportlich betätigen möchte, sollte mit seinem Arzt Rücksprache halten. Da dieser die Situation des Patienten genau kennt, kann er Auskunft geben, welches Bewegungspensum und welche Art der Bewegung für den Einzelnen sinnvoll ist. Für Interessierte hat der Krebsinformationsdienst Informationen zu Sport und Bewegung bei einzelnen Tumorarten in den Texten "Krebsarten: Diagnose, Behandlung, Nachsorge" und dort in den Kapiteln "Leben mit der Erkrankung" zusammengestellt.

Zunehmend werden Empfehlungen zum Sport in der Nachsorge auch in die Leitlinien für Fachkreise und Patientenleitlinien für die Krebsarten aufgenommen. Diese sind abrufbar bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) unter www.awmf.org. Patientenleitlinien hat der Krebsinformationsdienst in der Rubrik "Wegweiser", Stichwort "Broschüren anderer Anbieter" verlinkt.

Schon während der Therapie: Ist Sport möglich?

Sport während der Behandlung

Patienten sollten mit ihrem Arzt besprechen, ob und wenn ja wie viel Sport und Bewegung während ihrer Krebsbehandlung sinnvoll sind.

Für viele Diskussionen sorgten in den 90er Jahren Studien der Freiburger Universität, in denen Patienten selbst während einer Hochdosis-Chemotherapie Sport trieben. Die Onkologen, die die Untersuchungen zusammen mit Sportmedizinern und Psychologen durchführten, konnten zeigen, dass bei ihren Patienten das Erschöpfungssyndrom (Fatigue) nach Chemotherapie weniger ausgeprägt war als bei der Kontrollgruppe. Die Betroffenen, die zum Beispiel täglich 30 Minuten an einem speziellen "Bettfahrrad" trainiert hatten, fühlten sich auch psychisch besser und hatten weniger Angst. Mehrere  neuere Studien bestätigen, dass Patienten, die während einer Chemotherapie unter ärztlicher Kontrolle trainieren, davon profitieren. Sie sind leistungsfähiger und leiden weniger unter Nebenwirkungen.

Noch haben diese Studien nicht dazu geführt, dass Krebspatienten pauschal schon während der Therapie zu Sport geraten wird. Es besteht weiterer Forschungsbedarf: Noch ist nicht vollständig geklärt, welche Art von Training für welchen Krebspatienten in welcher Situation geeignet ist, wie viel man trainieren sollte und zu welchem Zeitpunkt ein Sportprogramm am besten beginnt. Entsprechende Studien werden in Deutschland an großen Krebszentren durchgeführt.

Generelle Empfehlungen würden für Krebspatienten auch keinen Sinn machen: zu unterschiedlich sind die individuellen Ausgangsbedingungen, die während der Therapie beachtet werden müssen. Was einer Brustkrebspatientin gut tut, die zur Therapie über mehrere Jahre Hormone einnehmen muss, ist etwas ganz anderes als bei einem Leukämiepatienten, dessen Blutwerte während einer Chemotherapie stark absinken können. Patienten sollten immer Rücksprache mit ihrem Arzt halten und mit ihm absprechen, ob ein Sportprogramm sinnvoll sein kann oder nicht. Experten raten Krebspatienten während einer Behandlung auf jeden Fall davon ab, sich zu überfordern und sich zum Beispiel an Programmen für Gesunde zu orientieren.

Nachfragen: Wann ist Sport bei und kurz nach der Therapie verboten?

Unmittelbar nach einer Operation ist für Krebspatienten Sport im engeren Sinn fast immer tabu. Es spricht jedoch oft nichts dagegen, normale Aktivitäten nach dem Eingriff wieder möglichst schnell aufzunehmen. Wer stark eingeschränkt in seiner Beweglichkeit ist oder sich nicht so fit fühlt, erhält  oft noch im Krankenhaus Physiotherapie und kann unter Anleitung erste Bewegungsübungen machen. Dies dient dazu, Komplikationen durch zu langes Liegen zu vermeiden und die Beweglichkeit so früh wie möglich wieder zu trainieren.

Wann ist Vorsicht geboten?

Bei einer akuten Infektion, einer geringen Anzahl an roten Blutkörperchen oder Gefühlsstörungen in Händen und Füßen raten Fachleute zu Vorsicht.

Einschränkungen gibt es auch bei Behandlungsformen, die heute von zu Hause aus durchgeführt werden können. Während einer ambulanten Chemotherapie sind selbst sehr sportliche Patienten meist gar nicht fit genug, um ein normales Bewegungspensum zu bewältigen. Patienten sollten gemeinsam mit ihrem behandelnden Arzt entscheiden, welche Art von Bewegung und wie viel körperliche Aktivität in ihrem Fall möglich ist. Ist der Sauerstofftransport durch eine Anämie (absinkende Zahlen roter Blutkörperchen) eingeschränkt, wäre ausgeprägte körperliche Aktivität beispielsweise eher schädlich. Auch bei akuten Infektionen sollten Betroffene von zu viel körperlicher Aktivität absehen. Wer Probleme mit dem Gleichgewicht hat oder zum Beispiel unter Gefühlsstörungen in Händen und Füßen (Neuropathie) leidet, sollte ebenfalls sorgfältig abwägen, wie viel er sich bewegt und welche Form der Bewegung gut für ihn ist. Besteht die Gefahr, zu stolpern oder zu stürzen, kann ein Physiotherapeut bei der Auswahl besonders geeigneter Trainingsmethoden helfen.

Während oder kurz nach einer Strahlentherapie ist Sport nicht grundsätzlich ausgeschlossen. Ob zwischen den einzelnen Bestrahlungssitzungen Sport erlaubt oder empfohlen ist, sollten Betroffene mit ihren Ärzten klären. Es kommen nicht alle Sportarten infrage, Schwimmen im Chlorwasser ist zum Beispiel eher nicht geeignet. Was über die Bestrahlungssitzung hinaus anhalten kann  ist die Empfindlichkeit der betroffenen Hautstellen: Sonne, Schweiß und bei körperlicher Aktivität scheuernde Kleidung sollten vermieden werden.

Welche Vorerkrankungen und sonstigen Umstände sprechen eher gegen Sport?

Auch wenn ein Patient schon viel Gewicht abgebaut hat, muss zuerst geklärt werden, ob der sportbedingte Mehrverbrauch an Energie über die Ernährung ausgeglichen werden kann oder Schonung sinnvoller ist. Auch wer Begleiterkrankungen wie etwa Herz-Kreislauf-Beschwerden oder chronische Gelenkentzündungen oder wer einen Dauerkatheter zum Ableiten des Urins oder eine Ernährungssonde hat, sollte mit den behandelnden Ärzten besprechen, ob körperliche Aktivität möglich ist.

Fortgeschrittene Krebserkrankungen und körperliche Belastung: Individuelle Beratung nötig

Einschränkungen gibt es auch für Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen, Schmerzen oder starkem Gewichtsverlust. Bei ihnen ist eine individuelle Beratung besonders wichtig, ob und wenn ja wie viel sie sich an körperlicher Belastung zumuten dürfen, um sich nicht zu schaden. Besteht ein Verdacht auf Metastasen in den Knochen, muss die mögliche Bruchgefahr berücksichtigt werden. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt können Betroffene abwägen, was an Bewegung sinnvoll ist.

Komplikationen durch völlig fehlende Aktivität gilt es aber ebenfalls zu vermeiden, soweit machbar: Dazu gehören zum Beispiel negative Auswirkungen auf die Stimmung, Appetitlosigkeit, Muskelabbau oder auch Herz- Kreislauf- und Atembeschwerden. Neuere Untersuchungen zeigen, dass Patienten mit fortgeschrittenen Krebserkrankungen durchaus von einem patientengerechten und angepassten Bewegungsprogramm profitieren können. Sie fühlen sich weniger erschöpft und werden oft leistungsfähiger. Und manchen Patienten hilft die körperliche Aktivität auch bei der Krankheitsverarbeitung.

Krebsnachsorge: Sport und Bewegung helfen

In der Rehabilitationsphase, gegen Ende oder nach Abschluss der ersten Behandlung, findet für die meisten Patienten ein fließender Übergang von der Physiotherapie oder Krankengymnastik zum echten Bewegungstraining statt. In Nachsorge und Rehabilitation nach einer Krebserkrankung erfüllen Sport und Bewegungstherapie mehrere Funktionen:

  • Sie stärken die allgemeine Gesundheit,
  • sie vermitteln Patienten wieder Gefühl und Zutrauen zum eigenen Körper,
  • sie lehren, mit einer eventuellen Minderung der Leistungsfähigkeit zurechtzukommen oder gegen sie anzuarbeiten und
  • sie helfen dabei, Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen spielerisch in die normalen Bewegungsabläufe zu integrieren.

Bewegungstherapie in der Klinik und der Rehabilitation

Zum Weiterlesen

In Rehabilitationskliniken und ambulanten Reha-Einrichtungen arbeiten daher Physiotherapeuten, Sportlehrer oder auch Fachkräfte für spezielle Angebote wie Tanz- und Bewegungstherapie. Sie passen ihr Angebot auf die besonderen Bedürfnisse an, die Patienten mit bestimmten Tumorarten oder nach einschränkenden Eingriffen haben können.
Wie Sport auch mit einem Stoma Spaß machen kann oder dass die Angst vor einem Lymphödem nicht von Bewegung abhalten sollte, wird hier gezielt vermittelt. Patienten nach einer Lungenoperation lernen, mit gezielter Atemgymnastik die Kapazität der verbliebenen Lunge zu verbessern. Patienten nach großen Operationen vermeiden Fehl- und Schonhaltungen und üben, beeinträchtigte Muskelgruppen wieder so natürlich wie möglich zu bewegen.

Ansprechpartner: Sport nach Krebs

Rehabilitationssport

Sport in der Krebsnachsorge ist auch "auf Rezept" möglich. Gesetzliche Krankenkassen handeln mit geprüften Reha-Einrichtungen oder Sportvereinen Verträge aus.

Sport hat nach einer Krebserkrankung einen festen Stellenwert. Patienten, die ihre Erkrankung gut verkraftet haben und schon immer sportlich aktiv waren, finden meist leicht zu ihrem gewohnten Training zurück, sofern der Arzt keine Einschränkungen sieht.
Betroffene, die Probleme haben, ausreichende Bewegung in ihren Alltag zu integrieren oder vor der Erkrankung nicht viel Sport betrieben haben, sollten sich ebenfalls zunächst mit ihrem Arzt besprechen. Er kann, eventuell nach einer sportmedizinischen Untersuchung zur Belastbarkeit, Ratschläge zu Trainingsumfang und Belastungsgrenzen geben.

Sport in der Krebsnachsorge ist sogar auf Rezept möglich, über die Krankengymnastik oder Physiotherapie hinaus: Die gesetzlichen Krankenversicherungen beteiligen sich an den Kosten. Der Arzt muss auf einem Formular, dem "Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport", die Diagnose Krebs bestätigen. Er benennt dort die Einschränkung, die durch Sport gemildert oder vermieden werden soll.
Auch die Anzahl und Dauer der Übungseinheiten wird angegeben, ähnlich wie bei Massagen oder physiotherapeutischen Maßnahmen gemäß der Heil- und Hilfsmittelrichtlinien. Entsprechende Unterlagen zur Verordnung von Rehabilitationssport können Ärzte bei ihrer zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung anfordern.

Patienten wie Ärzte erhalten weitere Informationen beim Sportbund unter www.sportprogesundheit.de, bei den Krebsberatungsstellen (hier ein Link zu einer Adressliste), bei den Sportvereinen vor Ort, den großen Selbsthilfeorganisationen und bei ihrer Krankenversicherung.

Zum Weiterlesen

Der Deutsche Olympische Sportbund: Sport pro Gesundheit (www.sportprogesundheit.de) bietet auf seiner Internetseite weitere Informationen. Unter www.sportprogesundheit.de/de/sport-pro-gesundheit/angebote-in-ihrer-naehe haben Interessierte zum Beispiel die Möglichkeit, Sportangebote in ihrer Nähe zu finden. Je nach Ort befindet sich darunter auch die eine oder andere Krebssportgruppe. Neben einzelnen Krebssportgruppen sind hier auch Angebote für Herz-Kreislauf-Kranke, weitere Therapiesportgruppen sowie Angebote für allgemeinen Präventionssport aufgeführt.

Die Landessportbünde sind Ansprechpartner für regionale Angebote Sport nach Krebs. Sie finden sich im Internet unter www.dosb.de/de/organisation/mitgliedsorganisationen/landessportbuende.

Der Krebsinformationsdienst hat "Broschüren zum Thema Sport nach Krebs" auf seiner Internetseite zusammengestellt in der Rubrik "Wegweiser", Stichwort "Broschüren anderer Anbieter", Stichwort "Sport".

Örtliche psychosoziale Krebsberatungsstellen geben Auskünfte zu regionalen Sportangeboten. Der Krebsinformationsdienst bietet eine Datenbank mit Adressen an, unter der Rubrik "Wegweiser", Stichwort "Adressen und Links", Stichwort "Krebsberatungsstellen".

Ist man an Bewegungs- und Sportprogrammen interessiert, kann man sich auch an Selbsthilfeorganisationen und Patientenverbände wenden. Diese kennen die Angebote vor Ort meist ebenfalls gut. Der Krebsinformationsdienst bietet eine Liste zu bundesweit tätigen Institutionen unter "Wegweiser", Stichwort "Adressen und Links", Stichwort "Selbsthilfegruppen".

Wer wissen möchte, ob Sport und Bewegung vor Krebs schützt, findet Antworten und Hintergründe im Text "Sport und Bewegung zur Krebsvorbeugung" des Krebsinformationsdienstes.

Quellen und weitere Informationen für Interessierte und Fachkreise (Auswahl)

Die folgenden Quellen stellen eine Auswahl dar. Sie  richten sich an Fachkreise und sind zum Teil nur in englischer Sprache verfügbar.

Leitlinien/Berichte von Fachorganisationen
Die Leitlinie "Komplementäre Therapie" der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. von 2012 empfiehlt nach einer Brustkrebserkrankung körperliches Training und Sport. Sie kann im Internet unter www.ago-online.de/fileadmin/downloads/leitlinien/mamma/maerz2012/26_2012D_Komplementaere_Therapie.pdf geladen und gelesen werden.

Die "Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms" von 2011 des Leitlinienprogramms Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) enthält Informationen zu Sport in der Krebsvorbeugung und zum Vermindern von Behandlungsfolgen. Sie ist abrufbar unter http://leitlinienprogramm-onkologie.de/uploads/tx_sbdownloader/S3-Prostatakarzinom-OL-Langversion.pdf.

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Der Fachreport "Food, Nutrition, Physical Actitvity and the Prevention of Cancer" (2007) des World Cancer Research Fund und des American Institute for Cancer Research liefert Informationen, welchen Stellenwert Sport bei Gesunden Menschen zur Krebsvorbeugung einnimmt. Er kann im Internet auf www.dietandcancerreport.org eingesehen werden. Die Nutzung ist kostenlos, allerdings müssen Interessierte ihre Kontaktdaten angeben.

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