Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst


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  I

ICD-O Klassifikationsschema für Krebskrankheiten; "international code of diseases - oncology"
Ileostoma künstlicher Ausgang des unteren Dünndarms in der Bauchdecke, mehr dazu hier
Immunglobuline Eiweißstoffe, die als Antikörper in Blut, Gewebeflüssigkeiten und Körpersekreten der körpereigenen Abwehr dienen, mehr dazu hier
Immunstimulation Anregen des körpereigenen Abwehrsystems, mehr dazu hier
Immunsuppression Unterdrücken oder Abschwächen von Immunreaktionen, mehr dazu hier, auch als unerwünschte Nebenwirkung einer Chemotherapie oder Bestrahlung
Immunszintigraphie nuklearmedizinische Untersuchungsmethode, bei der radioaktiv markierte Antikörper gegen bestimmte Strukturen, zum Beispiel Oberflächenmerkmale von Tumorzellen, in die Blutbahn gespritzt werden, mehr dazu hier
infiltrierend bei Tumoren: in das umliegende Gewebe einwachsend und dieses zerstörend
inflammatorisches Mammakarzinom entzündliches Mammakarzinom; Form von Brustkrebs, die gekennzeichnet ist durch eine gerötete, geschwollene, überwärmte und verdickte Haut der Brust, mehr dazu hier
informed consent Zustimmung auf einer informierten Basis; der Begriff bezeichnet die Einwilligung eines Patienten in ein Diagnose- oder Behandlungsverfahren, nachdem er ausführlich über alle Vor- und Nachteile sowie über mögliche unerwünschte Wirkungen aufgeklärt wurde
Infusion tropfenweises Verabreichen größerer Mengen Flüssigkeit oder Arzneimittellösungen über eine Vene oder eine Arterie, selten unter die Haut, in den Darm oder in den Knochen
Initialtherapie erste Behandlung nach Diagnose einer Erkrankung
Injektion Verabreichen von gelösten Arzneimitteln in den Körper mittels einer Spritze
Inkontinenz fehlende oder verminderte Kontrolle des Harn- oder Stuhldrangs
in-situ-Karzinom ein in-situ-Karzinom ist örtlich begrenzt und noch nicht in tiefere Schichten eingewachsen
Instillation Einbringen einer medikamentenhaltigen Lösung in einen Körperhohlraum, zum Beispiel in die Harnblase
Intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) Form der Strahlentherapie, bei der verschiedene Bezirke im Bestrahlungsfeld mit unterschiedlicher Intensität bestrahlt werden, mehr dazu hier
intramuskulär, i.m. in den Muskel, intramuskuläre Injektion: Spritze in den Muskel
intraoperative Radiotherapie (IORT) während der Operation stattfindende direkte Bestrahlung eines Tumors, mehr dazu hier
intrathekal im Hirnwasser, Liquorraum, zum Beispiel intrathekale Gabe von Medikamenten gegen Hirntumoren oder Hirnmetastasen
intravenös, i.v. in die Vene, Verabreichen eines Medikamentes in eine Vene
intravesikal in die Harnblase, Verabreichen eines Medikaments in die Harnblase
invasiv eindringend; eingreifend
Inzidenz Häufigkeit von Neuerkrankungen, meist angegeben pro 100.000 Einwohner bezogen auf den Zeitraum eines Jahres, mehr dazu hier
Ionenbestrahlung Bestrahlung mit geladenen Atomen oder Molekülen, mehr dazu hier
ionisierende Strahlen kurzwellige, energiereiche Strahlen, in der Medizin Grundlage der Strahlentherapie, mehr dazu hier
Irritation Reizung
Isotop Form eines Atoms, das zwar die gleiche Anzahl Protonen im Kern wie das "normale" Atom hat, aber eine andere Zahl von Neutronen enthält, viele Isotope sind instabil und zerfallen unter Aussendung von Strahlung, mehr dazu hier


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Seite drucken   Zuletzt aktualisiert: 06.09.2010