Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst


Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.

Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte zum Beispiel zum Nachdruck, zur Kopie oder zur Speicherung und Weitergabe in elektronischer Form bedarf der schriftlichen Genehmigung des Krebsinformationsdienstes KID, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg.

Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de


Adressen und Links: Krebsforschung, Fachinformation,
wissenschaftliche Literatur

Neues aus der Krebsforschung, Fachliteratur, Spezialdatenbanken - all dies ist heute über das Internet zugänglich, wenn auch nicht immer kostenlos. Die folgenden Links bieten sowohl allgemein Interessierten und Patienten wie auch Fachleuten einen Einstieg in die Suche nach Informationen zur Krebsforschung.
Gelistet sind zudem Fachdatenbanken, in denen man nach wissenschaftlicher Literatur suchen kann.

Leitlinien

www.awmf-online.de
Die Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften wird meist mit dem Kürzel AWMF bezeichnet. In ihr sind zurzeit 154 Fachgesellschaften aus der Medizin zusammengeschlossen, darunter auch die meisten, die in Deutschland mit dem Thema Krebs befasst sind. Sie vertritt diese Fachgesellschaften auch international, wenn es zum Beispiel um Themen wie Qualitätssicherung, Leitlinien und andere Rahmenempfehlungen und Fortbildung geht. Auf der AWMF-Seite finden sich auch öffentlich zugänglich fast alle derzeit existierenden Leitlinien zur vorbeugung, Diagnose, Therapie und Nachsorge von Krankheiten (direkter Link: www.leitlinien.net).

www.leitlinienprogramm-onkologie.de
Das Leitlinienprogramm wird gemeinsam getragen von der AWMF (siehe oben), der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebshilfe. Es wurde im Februar 2008 gestartet und hat zum Ziel, die Entwicklung wissenschaftlich begründeter Leitlinien zu fördern.

www.leitlinien-wissen.de 
Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin bietet unter dieser Internetadresse viele Links und Zugang zu Hintergrundwissen zum Thema Leitlinien.

Vorklinische und klinische Forschung

www.dkfz.de   
Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland und Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Über 2.500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, davon 1.000 Wissenschaftler, erforschen die Mechanismen der Krebsentstehung und arbeiten an der Erfassung von Krebsrisikofaktoren. Sowohl in der Grundlagenforschung als auch in der Entwicklung neuer Verfahren für die Klinik sind in den letzten Jahren am DKFZ entscheidende Fortschritte er­zielt worden. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert.

www.helmholtz.de
Die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren ist die größte Wissenschaftsorganisation in Deutschland. In der Gemeinschaft haben sich 17 medizinisch-biologische und naturwissenschaftlich-technische Forschungszentren mit insgesamt 31.000 Beschäftigten zusammengeschlossen. Neben dem Bereich Gesundheit (www.helmholtz.de/forschung/gesundheit/) bestehen fünf weitere Forschungsbereiche: Energie, Erde und Umwelt, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr.
Das Programm Krebsforschung hat zum Ziel, Ursachen und Entstehungswege von Krebserkrankungen zu entschlüsseln. Ein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Anwendung innovativer diagnostischer und therapeutischer Verfahren. Die Helmholtz-Gemeinschaft wird zu circa 70 Prozent von Bund und Ländern im Verhältnis 90:10 finanziert. Rund 30 Prozent des Gesamtbudgets werben die Zentren selbst als Drittmittel ein.

www.krebsgesellschaft.de   
Die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG) ist die größte wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft in Deutschland mit Sitz in Berlin. Ihre Mitglieder sind im Bereich der Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen tätig. Insgesamt gehören der DKG ca. 6000 Mitglieder an. Da Krebserkrankungen fachübergreifend behandelt und erforscht werden, sind dies nicht nur Ärzte aller medizinischen Fachgruppen, sondern auch Grundlagenforscher, Medizinisch-Technische Assistenten, Pflegekräfte, Psychologen sowie weitere Berufsgruppen, die am Thema Krebs arbeiten. Auch Unternehmen wie die forschende Pharmaindustrie, wissenschaftliche Buchverlage und Krankenkassen sind wichtige Partner bei der Bewältigung der gemeinsamen Aufgabe.

www.krebshilfe.de  
Jedes Jahr erkranken in Deutschland 450.000 Menschen neu an Krebs. Den Betroffenen und ihren Angehörigen zu helfen, ist das wichtigste Anliegen der Deutschen Krebshilfe. Nach dem Motto „Helfen. Forschen. Informieren.“ fördert die gemeinnützige Organisation Projekte zur Verbesserung der Prävention, Früherkennung, Diagnose, Therapie, medizinischen Nachsorge und psychosozialen Versorgung einschließlich der Krebs-Selbsthilfe.

www.eortc.be  
Die Europäische Organisation für Krebsforschung und Krebsbehandlung bietet Fachinformationen in englischer Sprache. Dazu gehört auch ein Register, das die von der EORTC koordinierten klinischen Studien beinhaltet.

www.clinicaltrials.gov  
Dieses Studienregister wird in englischer Sprache von den U.S.-amerikanischen Gesundheitsinstituten (National Institutes of Health) bereit gestellt. Es ist nicht spezifisch für Studien in der Krebsforschung angelegt. Erfasst sind allerdings auch viele Studien in Europa bzw. Deutschland: Da es bisher kein zentrales klinisches Studienregister in Deutschland gibt, nutzen viele Studienverantwortliche diese internationale Datenbank.

Fachinformation, wissenschaftliche Literatur

Wissenschaftliche Literatur ist heute nicht mehr nur für Fachleute zugänglich. Literatursuchdienste und die örtlichen Fach- oder Universitätsbibliotheken helfen weiter, sowohl Besuchern wie auch Nutzern über das Internet. Sie unterstützen bei der Auswahl von Fachzeitschriften oder Büchern. Patienten und Angehörige sollten Fachartikel und weitere Informationen aber möglichst mit ihren behandelnden Ärzten durchsprechen. 

Die Sprache, in der heute Fachwissen veröffentlicht wird, ist fast überwiegend Englisch. In Literaturdatenbanken findet man fast immer eine Kurzfassung der Fachartikel, die eigentliche Veröffentlichung ist allerdings oft nur gegen Bezahlung zugänglich. Immer mehr Fachzeitschriften gehen jedoch dazu über, zumindest sehr wichtige Artikel frei zur Verfügung zu stellen.

www.dimdi.de
Unter dem Stichwort "Datenbankrecherche" gibt das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information  (DIMDI) online-Zugang zu internationalen Fachdatenbanken. Das DIMDI gehört zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.

www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?db=pubmed
Die Nationale Bibliothek der Medizin in den USA bietet einen ähnlichen Zugang zu wissenschaftlichen Datenbanken, die Nutzerführung gibt es allerdings nur in englischer Sprache.

www.zbmed.de, www.medpilot.de
Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin stellt online umfangreiche Suchmöglichkeiten zu medizinischer Fachliteratur zur Verfügung und liefert bestellte Artikel. Am Standort Köln fungiert sie als eine der größten medizinischen Bibliotheken in Europa.

Bitte beachten Sie:

Wissenschaftliche Fachartikel richten sich in der Regel nicht an Patienten. Betroffene sollten ihre behandelnden Ärzte darauf ansprechen, ob die gefundene Information tatsächlich für sie relevant ist, und bei Bedarf um Erläuterungen bitten.


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Seite drucken   Zuletzt aktualisiert: 04.08.2010