
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de
Unter dem Stichwort "Broschüren" hat der Krebsinformationsdienst kostenlose Veröffentlichungen zum Thema Darmkrebs zusammengestellt. Genannt sind jeweils die Herausgeber und die Bestelladressen; die meisten Broschüren können auch aus dem Internet geladen und gelesen werden.
Das Verzeichnis bietet auch Broschürenhinweise zu weiteren Themen, etwa Ernährung nach Krebs, Krankheitsbewältigung, Partnerschaft und Sexualität, mehr hier
Unter "Bilder und Filme" finden sich Adressen von Datenbanken und Anbietern von Filmen zum Thema Krebs.
Wer vorwiegend das Internet zur Informationssuche nutzt, findet im Leitfaden "Sicher surfen" des Krebsinformationsdienstes Tipps, wie er sich vor unseriösen Angeboten oder Datenmissbrauch schützen kann.
www.ilco.de
Hinter der Abkürzung ILCO steht die Vereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs e.V. Die ILCO ist erste Anlaufstelle für Menschen, die an dieser Tumorart erkranken und sich mit anderen Betroffenen austauschen und von deren Erfahrungen mit praktischen Problemen im Alltag profitieren wollen. Die ILCO bietet auf ihrer Internetseite, in den regionalen Gruppen und mit ihren weiteren Angeboten enorm viel Information zum Thema Darmkrebs, nicht nur für Menschen, die nach der Operation zeitweilig oder auf Dauer mit einem Stoma leben.
Als Vertreter der Selbsthilfe ist die ILCO auch an der Erarbeitung und Aktualisierung von Therapieleitlinien beteiligt und vertritt Betroffene in gesundheitspolitischen Gremien.
Deutsche ILCO e.V. - Bundesgeschäftsstelle
Thomas-Mann-Str. 40
53111 Bonn
Tel. 0228 - 33 88 94 50
E-Mail: info@ilco.de
www.kontinenz-gesellschaft.de
Die Fachgesellschaft bietet für Betroffene, die nach einer Darmkrebserkrankung Probleme mit der Kontrolle des Stuhlgangs haben, praktische Tipps für den alltäglichen Umgang mit diesem heiklen Problem. Auch in der Versorgung tätige Fachleute finden viele Informationen zur Behandlung von Stuhlinkontinenz.
Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V.
Frau Christa Thiel
Friedrich-Ebert-Straße 124
34119 Kassel
Tel.: 05 61 / 78 06 04, Fax 05 61 / 77 67 70
E-Mail: info@kontinenz-gesellschaft.de
Die Stiftung LebensBlicke möchte die Öffentlichkeit über die Themen Darmkrebsvorbeugung- und früherkennung umfassend informieren. Hierfür bietet die Stiftung zum Beispiel Informationsbroschüren über die Möglichkeiten zur Früherkennung von Darmkrebs an, organisiert öffentliche Informationsveranstaltungen und vermittelt Adressen von regionalen Selbsthilfegruppen für Darmkrebspatienten. Mehr über die Arbeit der Stiftung LebensBlicke erfahren Leser im Internet unter www.lebensblicke.de.
Im Jahr 2004 sowie vier Jahre später haben mehrere deutsche Fachgesellschaften bei Konferenzen so genannten Leitlinien zur Darmkrebsvorbeugung, zur Früherkennung, Behandlung und Nachsorge erarbeitet. Solche Leitlinien werden auf der Basis des jeweils aktuellen Wissensstandes zusammengestellt; sie können Ärzten einen Rahmen für die Betreuung von Patienten bieten. Sie sind allerdings nicht bindend: Sieht ein Arzt aufgrund der individuellen Situation seines Patienten die Notwendigkeit, von der Leitlinie abzuweichen, so ist dies möglich.
Die aktuell gültigen Empfehlungen auf der Basis dieser Leitlinienkonferenzen wurden 2008 in der "Zeitschrift für Gastroenterologie" veröffentlicht (Schmiegel W et al.: S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom. Z Gastroenterol 2008; 46: 1–73, DOI 10.1055/s-2008-1027700). Im Internet ist der vollständige Text unter dem Stichwort "Kolorektales Karzinom" unter www.leitlinien.net abrufbar, bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Einen weiteren Link bietet die Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen unter www.dgvs.de.
Patienten und Interessierte, die diese Veröffentlichung nutzen möchten, sollten bedenken, dass sich Leitlinien vorrangig an Fachleute richten. Im Zweifelsfall sollten sie bei Fragen zur Leitlinie unbedingt Rücksprache mit ihren Ärzten halten.
Menschen, die Verwandte mit Darmkrebs haben und befürchten, ein genetisch bedingt besonders hohes Risiko zu tragen, finden erste Informationen hier auf den Seiten des Krebsinformationsdienstes. Die Deutsche Krebshilfe e.V. hat die Etablierung von Darmkrebszentren ermöglicht, die sich besonders auf genetisch bedingte Erkrankungen spezialisiert haben. Adressen und Anlaufstellen zur familiären Beratung finden Betroffene und Interessierte unter www.krebshilfe.de/darmkrebszentren.html.
Für Betroffene mit den seltenen Gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) hat der Krebsinformationsdienst unter dem Stichwort "GIST" einen Überblick erstellt. Weitere Anlaufstellen finden Patienten und ihre Angehörigen bei der Selbsthilfe Gist/Das Lebenshaus, im Internet unter www.lh-gist.org.