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Um nach der ersten Behandlung körperlich wieder so leistungsfähig wie möglich zu werden, die akuten Auswirkungen der Behandlung zu bessern und Langzeitfolgen möglichst vorzubeugen, nehmen viele Patienten im Anschluss an die Tumorbehandlung Leistungen im Rahmen der Rehabilitation in Anspruch. Leistungsträger ist bei gesetzlich Versicherten die Kranken- oderRentenversicherung. Bei privat Versicherten gilt allerdings der jeweilige Vertrag.
Zur Rehabilitation gehören Maßnahmen der Nachbehandlung in spezialisierten Rehabilitationskliniken ("Nachsorgekliniken") oder ambulante Angebote, bei jüngeren Patienten auch Leistungen zur Wiedereingliederung am Arbeitsplatz und weitere Unterstützungen. Ob eine stationäre Rehabilitation angezeigt ist und welche Ansprüche bestehen, lässt sich schon in der Klinik abklären. Die dortigen Kliniksozialdienste stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und helfen bei Bedarf gemeinsam mit den behandelnden Ärzten auch bei der Antragstellung. Die Krankenversicherung koordiniert alle Maßnahmen, auch wenn der Leistungsträger die Rentenversicherung sein sollte.
Seit 2002 gibt es für gesetzlich versicherte Patienten, die bereits entlassen sind, die zentralen Servicestellen REHA (www.reha-servicestellen.de)
Eine Erkrankung wie Krebs hinter sich zu bringen und zu verarbeiten, ist keine Sache, die von heute auf morgen geschieht. Die Bewältigung braucht Zeit, umso mehr, als bei Brustkrebs die begleitende Behandlung vergleichsweise lange andauert und teilweise auch zu Nebenwirkungen führt, die die Lebensqualität beeinträchtigen. Ist die Erkrankung bei der Diagnose schon fortgeschritten, gilt ähnliches für die lindernde Therapie. Betroffene Männer erleben zudem nicht selten, dass die Reaktion ihrer Umwelt auf die Diagnose Brustkrebs zunächst Unglauben und gelegentlich auch Unverständnis ist. Wo Frauen angesichts der Häufigkeit des Mammakarzinoms meist auf Mitgefühl und ein gewisses Vorwissen rechnen können, müssen männliche Patienten oft viel mehr erklären.
Wo möglich, bietet die psychosoziale Unterstützung, die Information und Beratung während einer Rehabilitationsbehandlung einen Einstieg in den Umgang mit diesen Problemen; sie ist sozusagen der erste Schritt zurück zu einem normalen Alltag. Aber auch Patienten, die im Rahmen der Brustkrebstherapie keinen weiteren Krankenhausaufenthalt möchten, stehen viele Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung: Weitere Informationen rund um die Krankheitsverarbeitung, mögliche Hilfen, den Umgang mit Angehörigen und Freunden oder auch dem Thema Angst hat der Krebsinformationsdienst hier zusammengestellt: