Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst


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Humane Papillomviren als Krebsauslöser:

Sind die Warzenviren gefährlich?

In den Medien ist zunehmend von humanen Papillomviren (HPV) als Auslöser bösartiger Tumorerkrankungen die Rede. Tatsächlich können einige dieser zumeist harmlosen Warzenviren unter bestimmten Bedingungen zur Tumorentstehung führen. Die meisten Menschen, die mit Papillomviren infiziert sind – fast jeder Erwachsene ist irgendwann damit in Kontakt gekommen – müssen jedoch keine Angst vor den Viren haben. In der Regel siegt das Immunsystem über den Fremdling - das Virus verschwindet unbemerkt von selbst wieder. Nur in Ausnahmefällen führt die Infektion zu Gebärmutterhalskrebs, der häufigsten durch HPV hervorgerufenen Tumorerkrankung.

Im folgenden ersten Text hat der Krebsinformationsdienst zusammen gestellt, was man heute über die Biologie der Viren weiß, wie die Ansteckung verläuft und wie man sich schützen kann.
Das zweite Kapitel führt auf, an welchen Krebsarten Papillomviren beteiligt sind, und informiert über den heutigen Stellenwert des HPV-Tests.

Was sind humane Papillomviren?

Humane Papillomviren, abgekürzt als HPV, sind Erreger, die Zellen der Haut- und/oder der Schleimhaut infizieren. Meistens verursachen sie keine Symptome. Einige der bislang über 100 bekannten HPV-Typen sind für die Entstehung von gewöhnlichen Hautwarzen (Papillome) verantwortlich, zum Beispiel in Gesicht, an Händen und Füßen. Zirka 40 HPV-Typen befallen indes vorrangig Geschlechtsteile und After. Sie werden als genitale HPV-Typen bezeichnet. Je nach Virustyp kann eine Infektion mit diesen hauptsächlich sexuell übertragbaren Erregern zu harmlosen Genitalwarzen oder zu auffälligen Gewebeveränderungen an Gebärmutterhals, Vulva, Penis oder After führen. Nur selten entsteht jedoch ein bösartiger Tumor. Die häufigste durch HPV hervorgerufene Krebserkrankung ist Gebärmutterhalskrebs.

Führt jede HPV-Infektion mit humanen Papillomviren zu Krebs?

Die Antwort auf diese Frage lautet eindeutig: Nein. Schätzungsweise 75 bis 80 von 100 sexuell aktiven Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mindestens einmal mit humanen Papillomviren (HPV). Dennoch hat eine Infektion in der Regel kaum Auswirkungen auf die Gesundheit. Nur vereinzelt ist das Risiko erhöht, an Krebs zu erkranken. Meistens ist das Immunsystem in der Lage, die Virusinfektion erfolgreich zu bekämpfen. Das Krebsrisiko durch eine HPV-Infektion ist erhöht,

  • wenn eine Infektion mit bestimmten Untertypen der humanen Papillomviren vorliegt, so genannten Hochrisikotypen (engl.: High risk): Die häufigste durch diese HPV-Typen hervorgerufene Tumorerkrankung ist Gebärmutterhalskrebs. In über 70 von 100 Fällen sind für diese Krebserkrankung und dessen Vorstufen die beiden HPV-Typen 16 und 18 verantwortlich. Infektionen mit einer anderen HPV-Untergruppe, den so genannten Niedrigrisikotypen (engl.: Low risk), sind meistens harmlos. Sie können aber zu lästigen Warzen im Genitalbereich und am After, wie etwa zu Feigwarzen (auch als Kondylome oder Condylomata acuminata bezeichnet). Die häufigsten Niedrigrisikotypen sind HPV 6 und 11,
  • wenn die Hochrisikotypen über einen längeren Zeitraum im Körper "persistieren", dies bedeutet, sich dauerhaft in den Zellen eingenistet haben. Allerdings erkranken nur die wenigsten Betroffenen tatsächlich an Krebs: Statistischen Erhebungen zufolge kommt es bei 80 von 100 HPV-infizierten Frauen nach rund einem Jahr zu einer Spontanheilung der Infektion. Bei nur 20 von 100 HPV-infizierten Frauen hält die Infektion länger an, wobei von diesen wiederum lediglich fünf bis zehn Betroffene auffällige Gewebeveränderungen entwickeln. Weniger als eine von hundert Frauen, die mit einem Hochrisikotyp infiziert sind, erkrankt im Durchschnitt nach 15 Jahren (seit Zeitpunkt der Infektion) an Gebärmutterhalskrebs: Mit den heutigen Möglichkeiten der Früherkennung lassen sich verdächtige Befunde identifizieren und effektiv behandeln, bevor Krebszellen entstehen können,
  • wenn weitere Risikofaktoren vorhanden sind.

Auf welchem Weg steckt man sich mit den Viren an?

Die Übertragung der genitalen humanen Papillomviren erfolgt hauptsächlich über sexuelle Kontakte wie Geschlechtsverkehr einschließlich Analverkehr. Die Erreger befinden sich in abgeschilferten Hautzellen und gelangen nach dem derzeitigen Kenntnisstand durch kleinste Verletzungen der Haut oder Schleimhaut in den Körper. Die Ansteckung erfolgt in der Regel über Haut- oder Schleimhautkontakte, beispielsweise über Vagina, After, Schamlippen oder Penis. Eine Infektion über Blut, Muttermilch oder Speichel (etwa beim Küssen) ist bis heute nicht belegt. Die Infektion der Mundschleimhaut durch direkten Kontakt mit betroffenen Stellen im Genitalbereich ist nicht ausgeschlossen. Nur in Ausnahmefällen kann eine infizierte Mutter während der Geburt die Viren auf ihr Neugeborenes übertragen. Hier ist die Gefahr jedoch gering, dass das Kind infolge der Virusinfektion Genitalwarzen (Kondylome) oder eine Kehlkopfpapillomatose (Larynxpapillomatose) entwickelt, die durch das Auftreten von gutartigen Tumoren in den Atemwegen gekennzeichnet ist.

Sind Toiletten, Handtücher, Kleidungsstücke anderer auch ein Risiko?

Bislang ist nicht eindeutig geklärt, ob HPV auch auf nicht-sexuellem Weg übertragbar ist, zum Beispiel durch verunreinigte Gegenstände, wie Toiletten, Handtücher oder Seife. Zwar scheint eine Übertragung durch Berührung der betroffenen Stellen nicht ausgeschlossen zu sein: So traten einige unerklärbare Fälle von HPV-Infektionen im Geschlechtsbereich auf, bei denen sexuelle Kontakte als Ursache ausgeschlossen werden konnten. Allerdings ist das Risiko, sich auf diesem Weg mit krebsauslösenden HPV anzustecken, äußerst gering. Hinzu kommt, dass HPV-Typen meist auf eine bestimmte Körperregion begrenzt sind: Solche Typen, die zu Hand- und Fußwarzen führen und durch Berührung weitergegeben werden, führen nicht zu Warzen im Geschlechtsbereich und umgekehrt. Die seltene Ausnahme sind Warzen im Genitalbereich von Kleinkindern, für deren Entstehung "nicht-genitale" HPV-Typen verantwortlich sind.

Wie kann ich mich vor einer Infektion schützen?

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Der wirksamste Schutz vor der Infektion mit genitalen Virustypen ist sexuelle Abstinenz. Die Übertragung der Viren erfolgt nach dem aktuellen Wissenstand nicht über Körperflüssigkeiten, sondern in erster Linie durch Hautkontakt mit betroffenen Bereichen. Aus diesem Grund bietet ein Kondom keinen absolut zuverlässigen Schutz vor einer Infektion, da es nicht immer die gesamten infizierten Hautpartien abdeckt. Gleichwohl können Untersuchungen zufolge Kondome die Ansteckungsgefahr deutlich reduzieren und vor ausgeprägteren Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals oder gar Krebs schützen. Zudem scheint konsequenter Kondomgebrauch dazu beizutragen, dass bestehende Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals und Penis schneller abheilen. Bei häufigem Partnerwechsel kann die Verwendung eines Kondoms überdies sinnvoll sein, um eine Ansteckung auch mit anderen sexuell übertragbaren Erregern zu verhindern. Innerhalb einer monogamen Beziehung, in der keinerlei sexuelle Kontakte außerhalb der Beziehung bestehen und bei der beide Partner keine HPV-Infektion aufweisen, gilt es als praktisch ausgeschlossen, dass sich einer der Partner mit den Viren ansteckt.

Impfung zum Schutz vor HPV und Gebärmutterhalskrebs

In Deutschland stehen zwei Impfstoffe zur Verfügung, die vor Infektionen mit humanen Papillomviren und damit verbundenen Folgeerkrankungen schützen können. Die Handelsnamen der beiden verfügbaren Impfstoffe lauten Gardasil® und Cervarix®. Beide Impfstoffe wirken rein vorbeugend (prophylaktisch). Sie können nicht therapeutisch angewendet werden, dienen demnach also nicht zur Behandlung bereits bestehender HPV-Infektionen und/oder virusbedingter Gewebeveränderungen. Ausführliche Informationen zur neuen HPV-Impfung bietet der Text: "Die HPV-Impfstoffe: Impfung zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs".

Ist eine HPV-Infektion heilbar?

Die meisten Infektionen heilen, so der bisherige Kenntnisstand, folgenlos und von alleine aus. Bei einer nicht von allein abklingenden Infektion ist bisher allerdings auch keine ursächliche Behandlung möglich. Zurzeit können nur die Symptome einer HPV-Infektion, beispielsweise Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs sowie dessen Vorstufen, behandelt werden, zum Beispiel durch Entfernung des veränderten Gewebes. Dies reicht oft aus: So ist bereits wenige Monate nach einer Konisation, bei der alles veränderte Gewebe erfolgreich entfernt wurde, eine HPV-Infektion meistens nicht mehr nachzuweisen.

Auch die bereits zur Verfügung stehenden Impfstoffe tragen nicht dazu bei, eine bereits bestehende Infektion sicher zu bekämpfen, so der Kenntnisstand. Echte therapeutische Impfstoffe befinden sich aber in der klinischen Erprobung. Wann sie für die Praxis zur Verfügung stehen werden, ist noch nicht absehbar. 

Was bedeutet die Infektion für die Beziehung?

In den meisten Fällen verläuft eine HPV-Infektion völlig beschwerdefrei und hat keinerlei gesundheitliche Konsequenzen für den Betroffenen. Selbst wenn sich das Virus dauerhaft im Körper einnisten sollte, bemerken dies die meisten Menschen in der Regel nicht.

Der Zeitpunkt der Ansteckung kann daher mehrere Jahre zurückliegen, bevor es zu einer virusbedingten Veränderung des Gewebes kommt. Die Frage danach, wann oder auch bei wem man sich angesteckt hat, ist damit kaum zu beantworten.
Eine HPV-Infektion ist vor allem nicht gleichzusetzen mit Untreue des Partners. Theoretisch kann sich jeder bereits beim "ersten Mal" mit einer infizierten Person anstecken. Weist eine Frau eine genitale HPV-Infektion auf, so ist mit großer Wahrscheinlichkeit auch ihr Partner infiziert, auch wenn er keine Symptome hat: Wer wen angesteckt hat und zuerst mit den Viren in Kontakt kam, bleibt meistens offen.

Meistens beide Partner infiziert

Wurde in einer festen Beziehung das Virus bei einem der Partner entdeckt, so sind aller Wahrscheinlichkeit nach beide Partner mit HPV infiziert. Dennoch besteht in der Regel kein Grund zur Sorge, da das Immunsystem erfahrungsgemäß die Infektion in Schach hält.

Bis heute sind die Konsequenzen einer gegenseitigen Ansteckung ("Ping-Pong"-Effekt) für den Verlauf der Infektion und deren Folgeerkrankungen aber noch nicht ausreichend untersucht.
Allerdings scheint konsequenter Kondomgebrauch dazu beizutragen, dass sich virusbedingte Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals besser von alleine zurückbilden, als bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Wissenschaftler führen dies darauf zurück, dass die Partnerin so vor wiederholtem Kontakt mit den Viren durch den infizierten Partner geschützt ist.

Welche weiteren Risikofaktoren begünstigen die Krebsentstehung durch HPV?

Vor allem der frühe Beginn der sexuellen Aktivität, ungeschützter Geschlechtsverkehr und häufiger Partnerwechsel erhöhen rein statistisch die Wahrscheinlichkeit einer HPV-Infektion, ohne dass die Zusammenhänge in allen Details bekannt sind. Heute gilt eine HPV-Infektion unumstritten als Hauptursache für die Entwicklung eines Zervixkarzinoms. Dennoch können folgende Kofaktoren die HPV-bedingte Krebsentstehung begünstigen:

  • Rauchen: Raucherinnen, die mit HPV infiziert sind, haben ein höheres Risiko an einem Zervixkarzinom zu erkranken, als Nichtraucherinnen. Bei Frauen, die mit dem Rauchen aufgehört haben, sinkt allerdings das Krebsrisiko wieder. Fachleute vermuten, dass im Tabakrauch enthaltene krebserregende Stoffe das Erbmaterial schädigen und so zur Krebsentstehung beitragen. Zudem haben Studien gezeigt, dass HPV-Infektionen bei Raucherinnen länger bestehen bleiben.
  • Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln ("Pille"): Frauen, die über mindestens fünf Jahre die Pille eingenommen haben und Virusträgerinnen sind, scheinen ein erhöhtes Risiko haben, an einem Zervixkarzinom zu erkranken als Frauen, die niemals hormonelle Verhütungsmittel verwendet haben. Bisher ist allerdings nicht eindeutig geklärt, ob dieser Effekt tatsächlich auf die Hormone zurückzuführen ist oder eher auf das damit verbundene Sexualverhalten: So scheinen Frauen mit wechselnden Partnern häufiger mit der Pille zu verhüten, als solche Frauen, die in einer festen Partnerschaft leben.
  • Geschwächtes Immunsystem: Vor allem HIV-infizierte Personen oder Patienten, die immununterdrückende Medikamente beispielsweise nach einer Organtransplantation einnehmen müssen.
  • Infektionen mit anderen sexuell übertragbaren Erregern, wie mit Herpes-Simplex-Viren (HSV) oder Chlamydien.
  • Eine hohe Geburtenzahl: Frauen, die sieben und mehr Schwangerschaften hinter sich hatten und Trägerinnen der Hochrisikotypen waren, erkranken laut Studien der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC (www.iarc.fr) fast viermal so häufig an Gebärmutterhalskrebs wie Frauen, die keine Kinder geboren hatten.

Kein deutlicher Einfluss der Erbanlagen

Bei manchen Menschen scheint das Virus leichter zu einer unkontrollierten Zellteilung führen zu können als bei anderen. Auch Unterschiede in der Erbsubstanz, die sich auf die Struktur des Immunsystems auswirken, könnten dazu beitragen, dass das Immunsystem bei manchen Menschen nicht effizient auf das Virus reagiert. Dennoch spielen nach dem derzeitigen Erkenntnisstand genetische Faktoren bei Gebärmutterhalskrebs eine eher untergeordnete Rolle – von einer echten Vererbung eines hohen Risikos innerhalb einer Familie gehen Experten zurzeit nicht aus.

Rolle der Ernährung noch unklar

Ob eine bestimmte Ernährungsweise die Entwicklung von bösartigen Gewebeveränderungen am Gebärmutterhals fördert, bleibt noch offen.

Wer ist von einer HPV-Infektion betroffen?

Vor allem junge Menschen sind von einer HPV-Infektion betroffen, da diese in der Regel sexuell aktiver sind. Auch scheint in diesem Alter vor allem bei jungen Frauen die Schleimhaut anfälliger für den Eintritt der Viren in den Körper. So ist beispielsweise fast die Hälfte aller jungen Frauen, die nach ihrem ersten sexuellen Kontakt über einen längeren Zeitraum regelmäßig untersucht werden, mit HPV infiziert. Das Infektionsrisiko nimmt mit dem Alter aber deutlich ab. Nur bei zwei bis acht von 100 Frauen über 30 Jahren lässt sich eine HPV-Infektion nachweisen: Die meisten haben eine HPV-Infektion bereits überwunden. Zudem leben viele Frauen in diesem Lebensabschnitt in einer festen Beziehung, wodurch die Gefahr einer erneuten Infektion verringert ist. Dennoch können auch sie sich mit high-risk HPV-Typen infizieren und bei anhaltender Infektion auffällige Zellveränderungen am Gebärmutterhals entwickeln. Tatsächlich werden länger anhaltende HPV-Infektionen bei Frauen ab 30 Jahren sogar häufiger nachgewiesen als bei jüngeren Frauen. Die Wissenschaftler vermuten hierfür verschiedene Gründe: Zum einen scheint die Immunabwehr mit zunehmendem Alter schwächer zu werden. Eine Virusinfektion ist dann weniger leicht zu bekämpfen. Möglich ist aber auch, dass eine bei einer über 30-jährigen Frau nachgewiesene persistierende HPV-Infektion schon seit mehreren Jahren besteht. Die Frau könnte sich also bereits als junges Mädchen mit HPV angesteckt haben und die Viren seither im Körper tragen.

Wie lange bleibt eine HPV-Infektion bestehen?

Bei den meisten Betroffenen ist die Virusinfektion dank einer effektiven Immunabwehr nach rund einem Jahr nicht mehr nachzuweisen. Bisher ist jedoch nicht vollständig geklärt, ob das Virus dabei tatsächlich vollständig beseitigt wird. Möglich wäre es auch, dass das Immunsystem die Virusmenge so stark verringert, dass Tests die Erreger nicht mehr aufspüren können. Solange das Immunsystem das Virus in Schach hält, haben Betroffene von diesen möglicherweise noch vorhandenen Viren jedoch nichts zu befürchten.

Verbleiben die Viren nach einer Behandlung im Körper?

LEXIKON
Konisation: Ausschneiden eines kegelförmigen Gewebesstück aus Muttermund und Gebärmutterhals zu diagnostischen und/oder therapeutischen Zwecken.

Warzen im Genitalbereich oder Zellveränderungen am Gebärmutterhals können heute erfolgreich operativ entfernt werden. Untersuchungen deuten zum Beispiel darauf hin, dass nach erfolgreicher Konisation bei der alles veränderte Gewebe am Gebärmutterhals entfernt werden konnte, in den meisten Fällen auch die Viren nach etwa rund sechs Monaten nicht mehr nachzuweisen sind. Dennoch können sich die Erreger auch nach einer Behandlung im angrenzenden Gewebe befinden. Experten vermuten zwar, dass aufgrund der verminderten Virusmenge die Immunabwehr die Infektion effektiver bekämpfen kann. Da Rückfälle aber niemals auszuschließen sind, werden Kontrolluntersuchungen nach der Behandlung empfohlen.


Zur zweiten Seite des Textes: "Humane Papillomviren als Krebsauslöser"



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Seite drucken   Zuletzt aktualisiert: 02.02.2009