Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst


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Hormone als Risiko? "Pille", Hormonersatztherapie, Wechseljahre

Welche Rolle spielen Hormone bei der Krebsentstehung? Die sichere Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft bleibt für viele Frauen über  lange Jahre ihres Lebens ein Thema. Dementsprechend viele nutzen die "Pille", ein Sammelbegriff für Arzneimittel auf Hormonbasis, die den Eisprung unterdrücken und/oder die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verhindern.
Mit dem Älterwerden durchlaufen nicht wenige Frauen dann eine Phase, die mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Abnahme ihrer Leistungsfähigkeit verbunden ist: die Wechseljahre. Bis vor wenigen Jahren galt die Gabe von Hormonersatzpräparaten in den Industrieländern als gängige Methode zur Behandlung so genannter klimakterischer Beschwerden. 
Die "Pille" gilt heute als eines der sichersten Verhütungsmittel. Hormonersatzpräparate gegen Wechseljahresbeschwerden werden dagegen inzwischen sehr kritisch betrachtet: Sie steigern bei gesunden Frauen das Brustkrebsrisiko deutlich. Auch für Frauen, die bereits an Brustkrebs erkrankt waren, stehen daher andere Möglichkeiten der Linderung von Beschwerden im Vordergrund. Pflanzliche Mittel mit so genannten Phytoöstrogenen gehören allerdings nicht dazu.

Hintergrundinformationen über Risiken und alternative Möglichkeiten bieten die folgenden Texte.



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Seite drucken   Zuletzt aktualisiert: 08.08.2007