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Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.

Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte zum Beispiel zum Nachdruck, zur Kopie oder zur Speicherung und Weitergabe in elektronischer Form bedarf der schriftlichen Genehmigung des Krebsinformationsdienstes KID, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg.

Wir beantworten Ihre FragenGerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de
Kettenkarussell, Foto: Dirk Freder/Getty Images © Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

Übelkeit und Erbrechen bei Krebs

Ansprechpartner, Adressen und Links zum Thema

Übelkeit und Erbrechen aufgrund einer Krebsbehandlung oder des Tumors selbst können für Betroffene sehr belastend sein. Wer hilft weiter? Wo gibt es Hintergrundinformationen? Welche Fachquellen findet man im Internet? 

Der Text richtet sich an Krebspatienten, Angehörige, Freunde und Interessierte. Er ist Teil umfassender Informationen des Krebsinformationsdienstes zum Thema Übelkeit und Erbrechen bei Krebspatienten.

Letzte Aktualisierung: 02.02.2012

Anlaufstellen im Krankenhaus

Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden, sollten sich bei Übelkeit und Erbrechen sofort an die betreuenden Schwestern oder Pfleger wenden und den behandelnden Ärzten über die Symptome berichten.

Zu Hause

Patienten, die ambulant zum Beispiel mit einer Chemotherapie behandelt werden, sollten vor Therapiebeginn nach einer möglichst umfassenden Vorbeugung fragen. Besteht ein Risiko für Übelkeit, muß dies auch beim Weg nach Hause nach einer ambulanten Therapie und im Alltag bei der Tagesplanung berücksichtigt werden. Eine Planung, auch bezüglich des Verhaltens im Notfall, kann gemeinsam mit den Ärzten und der Pflege schon vorab gemacht werden.
Auf keinen Fall sollte Erbrechen als selbstverständlich akzeptiert werden - reicht die vorgesehene unterdrückende Therapie nicht aus, ist es sinnvoll, den Arzt möglichst frühzeitig um Abhilfe zu bitten.

Quellen für Interessierte und Fachkreise

Welche Nebenwirkungen eine Krebsbehandlung oder die Erkrankung selbst haben kann, ist auch Thema in ärztlichen Leitlinien, die einen Rahmen für die aktuelle Krebstherapie bieten. Eine Auflistung für die verschiedenen Tumorarten bietet die Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) unter www.awmf.org/leitlinien. Die Texte richten sich überwiegend an Fachleute. Erste Texte stehen jedoch auch in einer Patientenfassung zur Verfügung, unter www.awmf.org/leitlinien/patienteninformation.html (Achtung, hier sind nicht nur Krebsthemen aufgeführt).