Deutsches Krebsforschungszentrum - Krebsinformationsdienst


Diese Seiten sind Ausdrucke aus den Internetseiten des Krebsinformationsdienstes www.krebsinformationsdienst.de. Angaben zum Erstellungsdatum und zu den Quellen der Information können Sie dem folgenden Text entnehmen. Einige der dort genannten weiterführenden Angaben sind allerdings nur über das Internet zugänglich. Bitte beachten Sie: Die folgenden Informationen sind nicht dazu geeignet, ein Gespräch mit behandelnden Ärzten, Psychologen oder weiteren Experten zu ersetzen.

Jede Vervielfältigung oder Verbreitung dieser Inhalte zum Beispiel zum Nachdruck, zur Kopie oder zur Speicherung und Weitergabe in elektronischer Form bedarf der schriftlichen Genehmigung des Krebsinformationsdienstes KID, Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg.

Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an krebsinformationsdienst@dkfz.de


Fatigue: Anzeichen und typische Symptome

Zurück zur Inhaltsübersicht

Die Anzeichen für Fatigue werden meist in physische, mentale oder kognitive und emotionale Symptome unterteilt. Damit soll erfasst werden, ob ein Betroffener körperlich, in seiner Gefühls- und Stimmungslage und/oder in seiner geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt oder verändert ist.

Anzeichen für ein körperliches oder physisches Müdigkeitsempfinden sind reduzierte körperliche Leistungsfähigkeit, unübliches, vermehrtes Schlafbedürfnis, wobei der Schlaf häufig nicht zu einer ausreichenden Erholung führt und unübliches, vermehrtes Müdigkeitsgefühl auch tagsüber vorherrscht. Weiter beschreiben Betroffene oft ein Gefühl der Schwere.
Anzeichen für ein affektives/emotionales Müdigkeitsempfinden oder veränderte Stimmung ähneln oft denen einer Depression. Dazu gehören Motivations- und Antriebmangel oder -verlust. Dies geht einher mit einem nachlassenden Interesse an vielen Dingen und dem Wunsch, sich zurückzuziehen. Betroffene fühlen sich traurig, grübeln über Ängste nach und sehen ihre Situation eher hoffnungslos, auch wenn dies rein von den Fakten her nicht gerechtfertigt ist.

Zu den Anzeichen für ein kognitives Müdigkeitsempfinden gehören dagegen Konzentrationsstörungen, Ablenkbarkeit und Gedächtnisstörungen. Bei Betroffenen ist die Aufmerksamkeit eingeschränkt, sie haben vielleicht sogar Mühe, Worte zu finden. Schlafprobleme und "Gedankenkreisen" werden als besonders belastend empfunden.



Wir beantworten Ihre Fragen: Rufen Sie uns an  |  Schreiben Sie uns eine E-Mail

Seite drucken   Zuletzt aktualisiert: 17.09.2002