Chemotherapie: Mit Zytostatika gegen Krebs
Seit rund 60 Jahren werden Zytostatika zur Chemotherapie bei Krebs eingesetzt. Solche Medikamente hindern Zellen an der Teilung und bringen sie zum Absterben. Vereinfacht übersetzt bedeutet der Begriff "Zellstopper". Viele Zytostatika setzen dazu an der Erbsubstanz an. Andere blockieren wichtige Stoffwechselabläufe bei der Zellteilung.
Da dies sehr grundlegende Vorgänge sind, wirken fast alle Zellgifte nicht nur auf Krebszellen: Beeinträchtigt werden - in unterschiedlichem Umfang - alle sich schnell regenerierenden Gewebe, zum Beispiel Haut und Schleimhäute, Haare und die blutbildenden Zellen im Knochenmark. Viele, wenn auch nicht alle Nebenwirkungen von Zytostatika lassen sich heute aber gut behandeln oder sogar verhindern.
Welchen Stellenwert hat die Chemotherapie heute? Wann ist sie sinnvoll, wann nicht? Mit den folgenden Texten will der Krebsinformationsdienst Betroffenen und Interessierten einen ersten Überblick vermitteln. Das Gespräch mit den behandelnden Ärzten können Informationen aus dem Internet allerdings nicht ersetzen.
Letzte Aktualisierung: 11.12.2012
Als Quellen wurden zum Beispiel Leitlinien zur Krebsbehandlung genutzt, die medizinische und wissenschaftliche Fachgesellschaften herausgeben. Ebenfalls genutzt wurden pharmazeutische Fachinformationen zu den einzelnen Substanzen. Zu grundlegenden Vorgängen rund um eine Chemotherapie wurden außerdem aktuelle Lehrbücher der Krebsmedizin herangezogen. Genutzte Quellen sind nach Möglichkeit direkt verlinkt oder am Ende des jeweiligen Textes aufgeführt. Eine Übersicht über weiterführende Links findet sich auch im Kapitel "Mehr wissen über Chemotherapie: Links, Adressen, Broschüren, Fachinformationen".
Gerne stehen die Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung – rufen Sie uns an: 0800 – 4 20 30 40, täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr. Ihr Anruf ist für Sie kostenlos. Oder schreiben Sie eine E-Mail an